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„Wie Bowling mit Golfschlägern“: Eine US-Trendsportart kommt nach Österreich

Die Presse · 18. Nov. 2024 · 4 Min. Lesezeit
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Topgolf-Schriftzug vor der Anlage

Als „Bowling mit Golfschläger“ beschreibt David Speiser Topgolf. Der Schweizer will das in den USA beliebte Unterhaltungskonzept nach Österreich bringen – und wundert sich über die heimische Bürokratie.

Noch im Winter soll der erste Standort in Österreich eröffnen. Weltweit begrüßt Topgolf jährlich mehr als 30 Millionen Gäste an rund 100 Standorten. Aus 102 wettergeschützten Bays schlagen Gäste zu jeder Jahreszeit Bälle auf ein 16.000 Quadratmeter großes, von einem 50 Meter hohen Netz umzäuntes Außenfeld. Ein Chip im Ball misst Treffer und Punkte.

Ich glaube an die Experience Economy. Junge Menschen geben weniger für Besitztümer aus – sie wollen für ihr Geld etwas erleben.David Speiser, CEO Greenreb

In die Abschlag-Bay bringt ein Service-Roboter die Getränke; eine Hochgeschwindigkeitskamera verfolgt den Ball. Spiele wie „Angry Birds“ verschmelzen reale und virtuelle Welt. Mehr noch als im Ruhrgebiet will Speiser in Österreich auch für Firmenkunden interessant sein – mehrere Seminarräume sind geplant, teils mit direktem Zugang zu den Bays.

Kritik übt Speiser an der österreichischen Bürokratie: Die Bearbeitung der Betriebsgenehmigung dauere fast zwei Jahre, während das Verfahren in Deutschland nach sechs und in Italien nach zwölf Monaten abgeschlossen gewesen sei. Vom angespannten Arbeitsmarkt bekomme man wenig mit: „Wir haben fast 200 Bewerbungen pro Woche. Anders als in der Systemgastronomie kann man bei uns aufsteigen.“

Quelle: Die Presse. Wiedergabe im Presseraum von Greenreb.
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